Beten und Rocken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 30. Juni 2009 um 18:17 Uhr

Acht Live-Band traten am Wochenende im Klostergut Wiebrechtshausen auf

Entspannung hinter der Klosterkirche: Nicht nur die Musik, auch das gemütliche Beisammensein war wichtiger Bestandteil des Festivals.  Foto:  Schmidt-Hagemeyer.

Weitere Bilder zu diesem Artikel WIEBRECHTSHAUSEN. Beim Festival "Rock im Kloster" feierten, tanzten und beteten am Wochenende junge Christen innerhalb der alten Mauern des Klostergutes Wiebrechtshausen. Acht Live-Bands rockten über die Bühne im ehemaligen Refektorium.

 

Von dem im romanischen Stil erbauten und um 1240 gegründeten Zisterzienserinnenkloster sind nur noch dieser frühere Speisesaal und die benachbarte Kirche erhalten. Für moderne Rockmusik bot das alte Gemäuer eine faszinierende Kulisse. "Die Atmosphäre ist für Konzerte topp", meinte Pastor Mathis Burfien (Northeim), der das zweite Rock-im-Kloster-Festival zusammen mit Pastor Oliver Flanz (Fredelsloh) sowie Diakon Jan Mönnich und Torge Petersen organisiert hatte.

150 Zuhörer feierten am Freitagabend die Auftritte von vier, zum Teil weit gereisten Bands. So spielten nach Psycho Fault aus Northeim "Trip to Dover" aus Brighton (England) sowie Implicit und Freequency aus Baden-Württemberg, die sich alle als christliche Rockbands verstehen.

Leiser wurde der Glaube nebenan in der Kirche gefeiert, die als Ort der Stille das ganze Wochenende über Rückzugsmöglichkeiten bot. Morgens, mittags und abends trafen sich die Festival-Teilnehmer zu Gebeten, feierten Gottesdienste und beschäftigen sich in Workshops mit Lebens- und Glaubensfragen.

Etwas enttäuscht waren die Organisatoren über die Resonanz. Etwa 85 Dauergäste verbrachten das ganze Festival-Wochenende in Wiebrechtshausen.

Das Gelände des Klosterguts, das heute von der KWS bewirtschaftet wird, bot dazu ideale Bedingungen. Auf einer Wiese hinter der Kirche wurde gezeltet, es gab ein Volleyball-Spielfeld und ein großes Zelt lud den Tag über zum Chillen (Erholen) ein. Für die Verpflegung sorgte der Versorgungszug der Feuerwehr Northeim und die Feuerwehr Denkershausen grillte während der Konzertabende. (zsh)

Mehr Fotos vom Festival gibt es im Internet unter www.hna.de/foto 

Beitrag aus HNA vom 28.6.2009 

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 30. Juni 2009 um 18:21 Uhr
 
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